Aktuelles

Die neue PatenPost – die Nr 25 – ist erschienen. Sie finden Sie unter dem Menuepunkt „PatenPost“. Der Beitrag „100 Jahre Grundschule, auf den in der PatenPost kurz hingewiesen wurde, können Sie hier in der Langfassung lesen:

100 Jahre Grundschule – 50 Jahre Grundschulverband

Mit einem Festakt in der Paulskirche und mit einem großen Kongress an der Frankfurter Goethe-Universität würdigten Vertreter aus Schulen, Wissenschaft und Politik die 100-jährige Erfolgsgeschichte der Grundschule.

Bei dem Festakt vom 13.09.2019 in der Paulskirche verdeutlichte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede die dem Grundschulverband und allen Grundschullehrern beigemessene Wertschätzung.

Über 600 Gäste nahmen an dem Festakt in der Paulskirche teil.
Der Bundespräsident erinnerte daran, dass die 1919 in der Verfassung der ersten deutschen Demokratie verankerte allgemeine Schulpflicht eine große Errungenschaft darstellt.

„Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte sollten alle Kinder gemeinsam in die Schule gehen, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellung oder dem Religionsbekenntnis ihrer Eltern.“
Bis heute gelte, dass Kinder das, was sie in den ersten Lebensjahren nicht lernten, später kaum nachholen könnten. Heute lernten Kinder in der Grundschule, neben Lesen, Schreiben und Rechnen auch den Umgang mit kultureller und individueller Verschiedenheit und auch selbstverantwortliches Handeln. „Was an den Grundschulen geschieht, das geht uns alle an.“

Mit Blick auf die Lehrer meldete der Bundespräsident an „Sie brauchen mehr Zeit, mehr gute Fortbildungen – und sie brauchen vor allen Dingen mehr personelle Unterstützung“. An Verantwortungsträger der Bildungspolitik richtete er klare Worte, „Die Statistiken über steigende Schülerzahlen ( ….) sprechen eine eindeutige Sprache. Wenn Der Staat solche Prognosen bereits stellt, dann muss er auch in der Lage sein, daraus Schlüsse zu ziehen für den Bedarf an Lehrkräften.“

Das Programm der beiden Kongresstage bestand aus 25 Vorträgen, 6 Diskussionsforen und 52 Arbeitsgruppen, die den Themenblöcken „ Zukunftsfragen“, „Räume und Zeiten zum Leben und Lernen“, „Grundlegende Bildung“ sowie „Arbeitsplatz Grundschule“ zugeordnet waren. Die Suche nach Antworten und Lösungen für wichtige Zukunftsfragen war angesagt.

Im Einzelnen lauteten die Themen:

  • „Zukunft der Grundschule“
  • „Bildung für die Zukunft“
  • „Was Grundschulkinder heute für morgen brauchen“
  • „Arme Kinder- arme Schulen. Wie gerecht ist unser Bildungssystem?“
  • „Wie kann Schule demokratischer werden? Partizipation im Schulalltag.“
  • „Religion in der multikulturellen und säkularen Schule?“
  • „Welche Medienbildung brauchen Grundschulkinder?“
  • “Noch 100 Jahre nur 1 bis 4? Wie inklusive Schule Wirklichkeit werden kann“.

Zweifellos dürfte das umfassende Themenspektrum auch für Lesepaten, die schulische Alltagssituationen hautnah miterleben, von Interesse sein. Die gedankliche Beschäftigung mit Schule, Schülern und Lehrern gibt kaum ein Lesepate beim Verlassen des Schulgebäudes ab.

Was Maresi Lassek, Vorsitzende des Grundschulverbandes, eingangs als wichtige Forderungen angemeldet hatte, u.a. mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder, ein inklusives Schulsystem zur Überwindung von Trennung und Ausgrenzung sowie zur Stärkung des sozialen Miteinanders und die Verlängerung der mit 4 Jahren zu knapp bemessenen Grundschulzeit wurde zum Abschluss des Kongresses konkretisiert mit dem Postulat

Ein allseitiges Bildungsangebot; ein kindgerechtes Leistungskonzept; anregungsreiche Lernumgebungen; eine qualitätsvolle Personalausstattung; eine inklusive Schule und längeres gemeinsames Lernen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Lehrerverbandes zu finden: www.Grundschulverband.de.

Ganz besonders empfehlenswert ist die Lektüre des Vortrags, die Dr. Jörg Ramseger, Prof. i.R. der Freien Universität Berlin, zum Abschluss des Bundesgrundschulkongresses in der Goethe-Universität Frankfurt gehalten hat.

Quelle: „Grundschule aktuell“, Zeitschrift des Grundschulverbandes, Heft 48, November 2019

Lesepaten dringend gesucht für Gallus, Griesheim, Höchst, Riederwald

Mehr als 400 FRANKFURTER LESEPATEN helfen jede Woche Kindern in den ersten bis vierten Klassen Frankfurter Grund- und Förderschulen. Viele neue Paten begeistern sich für dies bereichernde Ehrenamt. Und dennoch fehlen in bestimmten Stadtteilen Lesepaten! Wir suchen sie ganz besonders für Schulen in den Stadtteilen Gallus, Griesheim, Höchst und Riederwald! Die Schulen und DIE FRANKFURTER LESEPATEN freuen sich auf Sie!

Dagmar Haase Sprecherin

Unterwegs mit Sarah Grunert

Auf Youtube finden Sie einen Beitrag über uns von unserer neuen Lesepatin Frau Sarah Grunert, Schauspielerin am Schauspiel Frankfurt.